Zwecks Chinesisch Neujahr haben wir ganze zwei Wochen Ferien. Wie kann es da sein, dass ich so gar nicht in Ferienstimmung bin?! Ja, gerade zu vor Erschöpfung fast zusammenbreche?!
Ich sage nur: Chorproben....
Nächste Woche Freitag haben wir Chorkonzert. Dafür muss geprobt werden. Und zwar eine ganze Woche lang - fast jeden Tag mindestens acht Stunden. Letzten Freitag abend bereits vier Stunden. Heute, morgen, übermorgen und am Donnerstag jeweils von 10 bis 17 Uhr, natürlich open end. Es wird getanzt, gesungen, gesungen und getanzt. Und dabei immer schön lächeln~
Überhaupt hat sich der "super-tolle" Chor recht bald als eine Art "Military-Club" entpuppt. Jede Woche muss man zum Vorsingen antanzen. Dabei muss jeder a-capella (d.h. ohne Klavierbegleitung) 2-3 Stücke auswendig vortragen. Insgesamt haben wir an die 30 Stücke. Englisch, Chinesisch, Taiwanesisch, Hakka (eine taiwanesische Ureinwohnersprache), Japanisch (wobei ein Dialekt, bei dem ich 0,00% verstehe) - alles vorhanden. Dann natürlich zweimal die Woche jeweils 4 Stunden Probe. Und während dieser zusätzlichen Probewoche ist Pünktlichkeit von äußerster Wichtigkeit. Für jede Minute, die man zu spät kommt, zahlt man 5NT$ (ca. 10 c) und für jede Stunde, die man zu spät kommt 500 NT$.
Und dann ist da noch die Chorleiterin. Eine hervorragende Musikerin, die wirklich ihr Fach versteht. Ich bewundere ihren Interpretationsstil und v.a. auch wie sie dirigiert. Man muss sie nur ansehen und es singt sich von selbst. Wirklich ein tolles Gefühl! Doch leider leider ist sie aus meiner Sicht menschlich eine reine Katastrophe. In ihrer energiegeladenen Art prasselt es meistens die ganze Probe hindurch an Kritik - und das nicht gerade auf einem professionellen Level. Die meisten Chormitglieder empfinden gegenüber ihr einfach nur - FURCHT - . Wie in die Enge getriebene Karnickel sitzen sie dann zitternd vor ihr da, während sie wieder mal einen ihrer Wutausbrüche hat. Ab und an gibts auch paar Tränen.
Für mich ist das alles ein bisschen zu übertrieben. So werde ich mir nach diesem Konzert auch eine neue Freizeitaktivität suchen. Der Chor war eine super Erfahrung und ich habe wirklich nette Leute kennengelernt. Doch genug ist genug! Abschied nehmen zu können ist auch eine Tugend. Nun, bis dahin werde ich jedoch den letzten "military-Drill" noch in vollen Zügen genießen!
Ich sage nur: Chorproben....
Nächste Woche Freitag haben wir Chorkonzert. Dafür muss geprobt werden. Und zwar eine ganze Woche lang - fast jeden Tag mindestens acht Stunden. Letzten Freitag abend bereits vier Stunden. Heute, morgen, übermorgen und am Donnerstag jeweils von 10 bis 17 Uhr, natürlich open end. Es wird getanzt, gesungen, gesungen und getanzt. Und dabei immer schön lächeln~
Überhaupt hat sich der "super-tolle" Chor recht bald als eine Art "Military-Club" entpuppt. Jede Woche muss man zum Vorsingen antanzen. Dabei muss jeder a-capella (d.h. ohne Klavierbegleitung) 2-3 Stücke auswendig vortragen. Insgesamt haben wir an die 30 Stücke. Englisch, Chinesisch, Taiwanesisch, Hakka (eine taiwanesische Ureinwohnersprache), Japanisch (wobei ein Dialekt, bei dem ich 0,00% verstehe) - alles vorhanden. Dann natürlich zweimal die Woche jeweils 4 Stunden Probe. Und während dieser zusätzlichen Probewoche ist Pünktlichkeit von äußerster Wichtigkeit. Für jede Minute, die man zu spät kommt, zahlt man 5NT$ (ca. 10 c) und für jede Stunde, die man zu spät kommt 500 NT$.
Und dann ist da noch die Chorleiterin. Eine hervorragende Musikerin, die wirklich ihr Fach versteht. Ich bewundere ihren Interpretationsstil und v.a. auch wie sie dirigiert. Man muss sie nur ansehen und es singt sich von selbst. Wirklich ein tolles Gefühl! Doch leider leider ist sie aus meiner Sicht menschlich eine reine Katastrophe. In ihrer energiegeladenen Art prasselt es meistens die ganze Probe hindurch an Kritik - und das nicht gerade auf einem professionellen Level. Die meisten Chormitglieder empfinden gegenüber ihr einfach nur - FURCHT - . Wie in die Enge getriebene Karnickel sitzen sie dann zitternd vor ihr da, während sie wieder mal einen ihrer Wutausbrüche hat. Ab und an gibts auch paar Tränen.
Das interessante daran jedoch ist, die meisten Mitglieder finden derartige Lehrmethoden nicht nur absolut super, sie versuchen darüberhinaus auch mit allen möglichen Mitteln, die Gunst der Chorleiterin zu ergattern. Suchen stets ihre Aufmerksamkeit und überhäufen sie mit extremst offensichtlichen "Schleim"-Attacken, dass ich da nur leise den Kopf schütteln kann. Ist es das, was man "Hass-Liebe" nennt?

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