Sonntag, 30. November 2008

Thanksgiving Party

Gestern war ich auf einer Thanksgiving Party eingeladen. Gastgeberin war Jess. Vielleicht erinnert ihr euch noch an sie. Sie ist die andere Ausländerin (Amerikanerin) aus meinem Chor.

Mit einem 6-pack Cola light, einer Packung Schoko Keksen und einem Netz Mandarinen unterm Arm, kam ich um 8 Uhr in ihrem Appartment an. Ca. 20 Leute verschiedenster Nationalitäten waren bereits fleißig am Verzehren der zwei Truthahne. Das Essen war reichlich und äußerst köstlich!! Meinen letzten Truthahn hatte ich mit 16 in den USA. Neben den zwei Hähnchen gab es diverse Kartoffel-, Nudel-, und sonstige Salate, Kartoffelpüree, Obst, kandierte Mandeln etc. pp.

Aber das schönste war, dass ich wieder neue Leute kennengelernt hab. Neben einigen wenigen Taiwanesen waren viele Ausländer da, die an der Uni ihren Master machen. Da die meisten super Chinesisch sprechen können, habe ich mich den ganzen Abend nur auf Chinesisch unterhalten. Und ich hab wirklich alles verstanden!! Ohne Probleme! Was mich sehr gefreut hat, ist dass alle gemeint haben, dass mein Chinesisch bereits besser ist, als viele derer, die bereits über ein Jahr Chinesisch gelernt haben. Eine Taiwanesin hat auch gemeint, dass meine Aussprache und meine Töne sehr gut sind. Und ich muss sagen, ich kann bereits genauso fließend sprechen, wie die, die inzwischen 4, 5 Jahre diese Sprache studieren. Ich bin mir sicher, dass diese einen viel breiteren Wortschatz haben als ich, aber das hol ich mit der Zeit auch nach.

Morgen geht das neue Quartal los. Und ich bin wieder bereit, voll durchzustarten! Bin gespannt, was für neue Mitschüler ich bekomme. Und v.a. wie meine neue Lehrerin sein wird. Wünscht mir Glück!!

Mein erster TV-Auftritt

Ja, ihr lest schon richtig! Ich war tatsächlich im taiwanesischem Fernsehen zu sehen ;-)

Am Freitag war ich mit Freunden in einem deutschen Restaurant gleich neben meiner Uni mittagessen. Kaum hatten wir unsere Cordon bleu's, Rinderrouladen, Bratwürste mit Sauerkraut, etc. bestellt,

kam eine zierliche Frau mit einem Kameramann im Schlepptau ins Restaurant hereingeschneit. In unserer 10 köpfigen Truppe waren vier (mich eingeschlossen, drei davon Deutsche), die auf den ersten Blick als "Ausländer" zu indentifizieren waren (eigentlich waren bis auf Eine, alles Ausländer).


So kam die Reporterin direkt auf uns zu und fragte in einem eher dürftigen Englisch: "can I interview you?" Auf diese Frage antwortete ich gar nicht. Ich wollte eigentlich nur in Ruhe mein seit langem erstes deutsches Essen genießen und mich mit meinen Freunden unterhalten. Außerdem bin ich nicht so scharf drauf ins Fernsehen zu kommen. Doch keine 5 Minuten später verzehrte ich mein Cordon bleu mit einer super großen Kameralinse vor meiner Nase, keine 20 cm entfernt. Ich muss sagen, so unter Beobachtung zu essen ist wirklich nicht sehr angenehm. Und als ob das nicht schon genug wäre, fing die Reporterin an mit einem roten viereckigen Mikrofon vor meinem Mund rumzuwedeln und mir die dummsten Fragen überhaupt zu stellen.

Reporterin: Schmeckt das gut? (auf Englisch)
Ich: Ja, sehr.
Reporterin: wieso?
Ich: weil es wie das Essen in Deutschland schmeckt.
R: Wieso?
I: Dies ist der traditionellen Küche in Deutschland sehr ähnlich.
R: Wieso?
I: ...... ヽ(  ̄д ̄;)ノ

ich meine, was soll man darauf bitteschön antworten?! Von einer Fernsehreporterin für das taiwanesische nationale Fernsehen erwarte ich eigentlich mehr als nur "Why?"-Fragen. Nun gut, wieder was dazugelernt.

Dieses Fernsehinterview hatte aber auch was Gutes an sich. Weil die uns ja beim Essen filmen wollten und möglichst viele Varianten benötigten, durften wir drei Deutschen neben unserem ursprünglich bestellten Essen, auch alle möglichen anderen Gerichte umsonst probieren. Für meine anderen Freunde gab es dann noch Lebkuchen und Weihnachtsplätzchen umsonst. Außerdem wurden uns allen auch noch eine "neueste Kreation des Kochs" präsentiert, die wir dann verkosten durften. Für jeden von uns drei Deutschen gab es zum Schluss noch ein ganzes Laib Roggenmischbrot zum Mitnehmen. *juhu!! endlich mal Schwarzbrot!* So im Nachhinein denke ich, dass der Chef des Restaurants wirklich seinen Glückstag hatte. Denn außer uns war sonst keiner im Restaurant. Und dann gleich 3 Deutsche auf einen Haufen!! Für ihn kanns wohl kaum besser kommen.


Die Ausstrahlung im Fernsehen konnte ich dann aber leider nicht miterleben, da ich Chorprobe hatte. Aber mein Mitbewohner hat mir berichtet, dass aus diesem ganzen Spektakel letztendlich nur 30~40 sec. ausgestrahlt wurden. Mir kanns nur Recht sein ;-).

Das letzte Abendmahl


Das erste Quartal ist vorbei! D.h. erst eine Woche Ferien, dann wieder drei Monate Kurs, aber mit einer neuen Lehrerin und mit neuen Mitschülern. Ursprünlich wollte unsere Klasse zum Abschluss zusammen Karaoke singen gehen. Dafür haben wir sogar schon im Unterricht fleißig chinesische Lieder geübt. Doch wegen der allseits bekannten Finanzkrise, sieht es bei meinen Mitschülern finanziell recht düster aus. Unser Engländer z.B. hat ein tägliches Budget von umgerechnet ca. 5 Euro. Wenn man bedenkt, dass er seinen gesamten Lebensunterhalt von diesen 5 Euro bezahlt (ausgenommen Miete), ist das wirklich wenig. So sehe ich zu, wie meine Mitschüler von Tag zu Tag dünner werden. Karaoke ist in dieser Situation viel zu teuer! Vier Stunden KTV kosten etwa 9 Euro. Also was tun?! Sich einfach so auflösen?!

Nun, angesichts dessen, dass ich durch mein Stipendium etwa doppelt so viel verdiene, wie meine Lehrerin, und dass ich auf jeden Fall das Quartal mit einem krönenden Abschluss beenden wollte, habe ich dann meine ganze Klasse zu mir nach Hause zum Essen eingeladen. Und da ich schon mal am Kochen bin, lud ich meine Mitbewohner gleich dazu. ;-) Somit stand fest: am 21.11.2008 ab 19 Uhr - 3 Gänge Dinner bei Ina für 9 Personen.

Für mich ging nun die Denkarbeit los. Was in aller Welt kochen?! Normalerweise wäre so ein Abendessen ja kein Problem. Doch bei unserer Klasse war das wirklich kompliziert. So kann unser Engländer weder jegliche Michprodukte noch Kartoffeln essen. Unser koreanischer Mönch darf nur Vegetarisch essen, d.h. hier in Asien darf er auch keine Zwiebeln und kein Knoblauch essen. Meine Mitbewohnerin mag keine Auberginen und meine Lehrerin will kein Lauch. Was bleibt da bitteschön noch übrig?!

Zur Recherche habe ich einige Abende in diversen Supermärkten verbracht. Ich wollte auf jeden Fall westliches Essen kochen. Doch d.h. dass ich viele Zutaten nur in exklusiven Supermärkten bekomme - und das ist teuer. Nun gut, nach langem hin und her stand dann letztendlich mein Menü fest:

Vorspeise: Gemüsesuppe
Hauptspeise: Nudeln mit Gemüsetomatensauce und gebratenen Auberginen (optional)
Nachspeise: Kirsch-Zitronen-Kuchen aus Vollkornmehl

Ein Tag zuvor hat mir unser koreanischer Mönch jedoch mitgeteilt, dass er bereits am selben Tag abfliegen werde und daher am Freitag nicht kommen kann. Somit kam in die Gemüsetomatensause noch Hackfleisch rein.

Donnerstag ging die Vorbereitung los. Einkaufen, Suppe, Sauce und Kuchen vorkochen/backen. Zwischendurch noch Zeit finden, mich auf meinen Abschlusstest vorzubereiten. Überhaupt war ich schon durch das Quartal total geschlaucht. Mein Kopf war überladen mit Vokabeln und diverser Grammatik. Und dann noch die Druck, gut im Test abschneiden zu wollen und gut zu kochen. Ich muss sagen, ich war fix und fertig! Nachdem dann auch der letzte Gang zur Zufriedenheit aller serviert war, war ich so erleichtert, dass ich keinen vollständigen Satz mehr zusammenbrachte. Mein Gehirn hatte sich vollständig in einen Standby-modus verabschiedet. Zum Glück hatte ich noch meine Mitbewohner, die die Gastgeberrolle übernahmen und meine Mitschüler unterhielten.

Im Großen und Ganzen war es dann ein äußerst gelungener Abend! Mein Abschlusstest war super, das Essen war köstlich und wir hatten alle sehr viel Spaß. Jetzt, wo seit dem Abend eine Woche vergangen ist, kann ich mich eigentlich auch nur an die schönen Momente erinnern und habe das Gefühl, naja, so stressig wars dann ja auch nicht. Ganz ehrlich - ich denke die Erinnerung trügt. Aber so ist das nun einmal, die schönen Erinnerungen bleiben und alles andere verblasst mit der Zeit. Mein Fazit von diesem Abend also: Für schöne Momente im Leben ist es definitig Wert, große Mühen und Anstrengungen auf sich zu laden.

Freitag, 14. November 2008

Blamier' dich! - oder geh gleich heim...

Nächste Woche sind bereits Abschlusstests!! D.h. nächste Woche endet bereits mein erstes Quartal. Wahnsinn, wie schnell das geht! Bin jetzt schon fast ganze drei Monate hier. Wird wirklich mal Zeit, einen kleinen Zwischenbericht abzuliefern.

In diesen drei Monaten haben sich meine Chinesischkenntnisse wirklich rapide verbessert! Vor drei Monaten konnte ich kaum was verstehen. Wenn mich jemand gefragt hat, woher ich komme, musste ich dreimal nachfragen, was er gerade gesagt hat. Inzwischen kann ich mich fast schon fließend ausdrücken - zumindest wenn es um Themen geht, deren Vokabeln ich beherrsche. Nun kenne ich auch schon genug Vokabeln, um zumindest auf Umwegen das zu sagen, was ich sagen möchte. Wirklich ein befreiendes Gefühl. Hier kann man wirklich erleben, wie frustrierend es ist, sich nicht ausdrücken zu können! Wie wichtig eine Sprache für den Menschen ist.

Jaja, Frustration und Demütigungen - so kann ich wohl die letzten drei Monate zusammenfassen. Wie oft habe ich erlebt, dass ich einfachste Vokabeln auf einmal vergessen hab! Oder dass ich zwar im Kopf die richtigen Vokabeln zurechtgelegt hatte, aber was ganz anderes aus meinem Mund ertönte. Wie oft musste ich fragende und verwirrte Blicke meines Gegenübers entschlüsseln! Und wie oft dachte ich nur: das krieg ich nie hin!

Man lernt hier tagtäglich die Grenzen seines Könnes kennen. Selbstbewusstsein und Stolz sind schnell passé. Die Frage ist nur, was an deren Stelle kommt. Für manche ist es Frust und Selbstzweifel, für andere Demut und Dankbarkeit. Am Anfang plagten mich auch enorme Selbstzweifel. Wenn man der Person an der Kasse wieder mal "Bitte noch eine mit Fleisch gefüllte Teigtasche!" anstatt "Bitte noch eine Tüte!" ins Gesicht geschrien hat (wenn man eine Sprache noch nicht so gut beherrst, tendiert man dazu lauter zu reden), dann kann man doch nur geknickt heimgehen - den hilflosen Blick des Kassierers ins Hirn gebrannt - und sich im Bett verkriechen, oder?

Doch wenn man sich klar macht, dass es normal ist, dass man Fehler macht, dass es normal ist, dass man sich immer und immer wieder "blamiert", das es ANDERS GAR NICHT SEIN KANN, ja dann verwandeln sich Selbstzweifel und Frust automatisch in eine enorme Erleichterung. Man lernt hier wirklich über sich selbst zu lachen. Sich über seine Fehler sogar zu freuen, weil man dadurch wieder was Neues dazugelernt hat. Man verliert nach und nach unnötige Hemmungen und beginnt die Leichtigkeit des Seins zu genießen. Man probiert aus und lernt dazu. Und man ist dankbar für jeden noch so kleinen Fortschritt und für all die Menschen, die einem weiterhelfen. Man lernt, wie sehr Menschen einander brauchen und wie unnütz doch Selbstbezogenheit und Arroganz sind. Hier gibt es ein Sprichwort: "Aus 1000 Schritten selbst gegangen lernt man mehr, als aus 10.000 Büchern selbst gelesen". Wie wahr, wie wahr....

Mittwoch, 5. November 2008

Wenn "Für Elise" ertönt....

dann ist hier die Müllabfuhr da ;-D !

Jaja, es ist einiges passiert und ich gestehe, ich war faul.... zumindest was das Blogschreiben betrifft. Aber jeder Tag bei mir ist derart ausgebucht, dass ich kaum Zeit finde, mich in Ruhe mal hinzusetzen und meine Gedanke zu sammeln.... Gestern saß ich wieder mal in der ewig langen Chorprobe und punkt viertel vor 10 Uhr ertönte von draußen die berühmte Melodie "Für Elise" von Ludwig v. Beethoven. Die Taiwanesen nehmen davon natürlich keine Notiz mehr, aber ich saß nur da und hab mir ins Fäustchen gelacht. Der Kontrast zwischen der wunderbaren Musik, die wie produzieren und diesem elektronischen Lautsprechergetute war einfach zu lustig. Das war dann auch der Punkt, wo ich mir fest vorgenommen habe, wieder regelmäßiger zu schreiben. Was so ein Müllwagen alles bewirkt.... hahaha.

Nun gut, wie ich schon sagte. Wenn diese Melodie ertönt, dann weiß jeder - schnell durchs Haus flitzen, allen Müll einsammeln, Tüten untern Arm klemmen und RENNEN!!! Hier in Taiwan gibt es nämlich keine Mülltonnen. Wenn man seinen Hausmüll losbekommen möchte, so muss man den Müll direkt zum Müllwagen bringen, der jeden Abend punkt viertel vor zehn zu einem bestimmten Ort in der näheren Nachbarschaft kommt. Am Anfang dachte ich mir, wie umständlich... aber mittlerweile denke ich, dies ist das einzig richtige System hier. Denn sogar jetzt im November haben wir hier immer noch gute 30 °C. Man stelle sich nur den Gestank in der Stadt vor, wenn jeder seinen Müll in Mülltonnen stecken würde, die nur alle 3-4 Tage geleert werden.

Soviel zur Müllabfuhr! Nun noch ein kurzes Update, was sonst noch so alles die letzten Wochen in meinem Leben so passiert ist.

  • TOP: letzten Samstag war der Chinese Language Proficiency Test (TOP). Wirklich nicht einfach.... Der Test besteht aus drei Teilen. 1. Teil - Hörverständnis. 50 kurze Dialoge auf Chinesisch, zu denen man dann multiple choice Fragen beantworten muss. Dabei kann man sich jeden Dialog nur einmal anhören und zwischen den Fragen hat man nur 5 sec. Zeit. Also, wenn man was nicht verstanden hat, hat man überhaupt keine Chance sonst wie auf die richtige Antwort zu kommen.... 2. Teil -Grammatik. Schon besser, aber viele Fragen, wo man sich einfach nicht sicher ist. 3. Teil - Leseverständnis. Das war wohl mein bester Teil. Hier kommt mir meine Japanischfähigkeit natürlich sehr zu Gute!! Aber für die, die die Chinesischen Schriftzeichen nicht so gut beherrschen, besteht in diesem Teil ein unglaublicher Zeitdruck. Nun gut, ich muss ja zum Glück nicht bestehen. Habe den Test nur gemacht, um selbst mal zu sehen, auf was für einem Level mein Chinesisch ist. Die Ergebnisse gibts in etwa einem Monat ;-)
  • NMUN: Die unter euch, die mich ein bisschen besser kennen, wissen, wie sehr ich die letzten Jahre mit NMUN (National Model United Nations) beschäftigt war. Es war sozusagen mein halbes (manchmal sogar ganzes) Leben. Nun habe ich mich ja, bevor ich nach Taiwan kam, aller meiner Ämter entledigt und bin sozusagen als "freier Mensch" und frei von jeglichen NMUN-Gedanken nach Taiwan gekommen. Und was passiert da?! Was natürlicher Weise eines Tages passieren MUSSTE. NMUN und ich sind einfach schicksalhaft verbunden. Warum ich das sage? Weil folgendes einfach kein Zufall sein kann: so fahre ich mit meinem Fahrrad eines Tages durch die Gassen, durch die ich sonst nie fahre. Und auf einmal sehe ich diese Apotheke und denke mir "hm... in die gehe ich mal rein", aha, weil Apotheken ja soooo interessant sind. Im Nachhinein kommt mir das wirklich komisch vor, denn an diesem Tag brauchte ich überhaupt nichts vor einer Apotheke. Aber irgendwie zog mich dieser Laden magisch an. Also parke ich mein Fahrrad und in dem Moment sehe ich folgendes Plakat an der Apothekentür kleben: "National Taiwan University National Model United Nations - Nov. 24 th - Apply now!!".
    To make this story short - für diese Simulation Ende November habe ich mich nicht beworben. Diese Phase ist bei mir wirklich endgültig passé. Doch habe ich mich am gleichen Abend mit den Organisatoren per Mail in Verbindung gesetzt, was dazu führte, dass ich letzten Sonntag vor ca. 150 Studenten aus ganz Taiwan ca. 30 min lang von meinen NMUN persönlichen Erfahrungen berichten durfte (natürlich auf Englisch). That was real fun!! Ich liebe es vor so vielen Leuten zu sprechen!! So UNO does connect people ;-D
  • SPORT: unglaublich, aber wahr - Ina treibt hier Sport!! Und es macht wirklich Spaß! Zunächst geh ich jeden zweiten Tag mit einer japanischen Freundin joggen. Wir haben erst angefangen, also zur Zeit nur ca. 20 min, d.h. 5 Runden um den Uni-Sportplatz. Aber besser als nichts! Und wir werden unser Pensum die nächsten Wochen Stück für Stück erweitern. Und jeden anderen Tag treffe ich mich frühs um 6 mit meinem Klassenkameraden Ai-Dehua im nahegelegenen Hügel (Park?) und trainiere mit ihm Taiji. Dieser Park ist wirklich absoluter Hammer!! Es ist wie ein kleiner grüner Berg mitten in der Großstadt und gleich in meiner Nähe. Sobald man auf den Berg steigt, liegt Taipei einem zu Füßen. V.a. in den Morgenstunden ist das unglaublich schön! Außerdem hört und atmet man nur noch Natur. Wirklich toll, dass man hier im Handumdrehen der Großstadt entfliehen kann. Was mein Taiji betrifft... naja, wenn man sich Ai-Dehua anguckt, siehts super aus! Und wenn man sich dann mich anguckt, fragt man sich nur, "was fuchtelt die da eigentlich mit ihren Armen herum?!". Nun, Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut ;-) Hauptsache es macht Spaß!!
  • Mein Zimmer: sollte wieder mal aufgeräumt werden.... XD

So, das waren so die wichtigsten Ereignisse der letzten Tage. Werde mich in Zukunft bemühen, etwas regelmäßiger zu posten. Ist gar nicht so einfach, alle Ereignisse im Nachhinein zu rekapitulieren. Hope you enjoyed!!