von links: Yasu (Japaner), Changda (Mongole), Frau Luo (Lehrerin), ich, Chunhao (Koreaner), Sophia (Amerikanerin), Timuzhen (Mongole)
Donnerstag, 23. April 2009
Meine Klasse (3. Quartal)
Darf ich vorstellen: Meine Klasse im dritten Quartal!

von links: Yasu (Japaner), Changda (Mongole), Frau Luo (Lehrerin), ich, Chunhao (Koreaner), Sophia (Amerikanerin), Timuzhen (Mongole)
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Qingming Fest - 清明節
Dieses Jahr am 5. April war das Qingming Fest. Das sind genau 108 Tage nach der Wintersonnenwende, also dem Tag, an dem die Nacht am längsten ist. An diesem Fest wird in Taiwan der verstorbenen Ahnen gedacht. D.h. wenn man in Taipei unterwegs ist, begegnet man vielen Familien, die mit Blumen und Opfergaben zu ihren Ahnengräbern pilgern.
(Gräber)
Am Qingming Fest darf man nach einer ca. 2500 Jahre alten Tradition keine warmen bzw. gekochten Sachen essen. Den Grund dafür erzählt folgende Geschichte:
Vor langer langer Zeit gab es einen Prinzen namens Zhong-er (重耳), der eigentlich der rechtmäßige Thronfolger war. Doch einige einflussreiche Adelige wollten statt seiner einenm anderen Prinzen zur Macht verhelfen, um ihren eigenen Einfluss zu stärken. So kam es zwischen Zhong-er und den Adeligen zu einem blutigen Krieg. Während dieses Krieges begann eine schreckliche Hungerkatastrophe und Zhong-er war kurz davor zu verhungern. Doch da kam ihm ein treuer Freund namens Jie Zhitui (介之推) zu Hilfe. Dieser schnitt sich ein Stück Fleisch aus seinem Oberschenkel, machte daraus eine Suppe und gab sie dem Prinzen zu essen. Zhong-er war somit gerettet. Er entdeckte später auch die tiefe Wunde bei seinem Freund und war zutiefst gerührt von dessen Loyalität. So verspracht Zhong-er dem Jie Zhitui den höchsten Posten am Hofe, falls er den Krieg gewinnen und zum König gekrönt werden sollte.
Nach einigen Jahren gewann Zhong-er tatsächlich den Krieg und wurde zum König gekrönt. Er reformierte das Land und regierte mit strenger aber rechten Hand. Doch das Versprechen, dass er seinem Freund gegeben hatte, hatte er längst vergessen und Jie Zhitui war mit seiner Mutter aufs Land gezogen. Nach einigen Monaten jedoch machte der Hofmeister den König auf das Versprechen aufmerksam. Zhong-er erinnerte sich und machte sich mit seinem Gefolge sofort auf den Weg, um Jie Zhitui vom Land zurück zu holen.
Die Nachricht, dass der König mit seinem Gefolge durchs Land ziehe, um seinen Freund an den Hof zu holen erreichte kurze Zeit später auch Jie Zhitui. Dieser konnte sich über diese Neuigkeit jedoch gar nicht freuen. Er genoss das ruhige Leben auf dem Lande und seine Mutter war auch schon so alt, dass sie nicht alleine gelassen werden konnte. Doch was tun? Wenn der König erstmal von seiner Haustüre steht, dann hat Jie Zhitui keine Wahl als mit dem König mitzugehen. Des Königs Wort ist Gesetz!
So packte Jie Zhitui seine Habseligkeiten und floh mit seiner Mutter auf den nahe gelegenen Berg. Einige Tage später kam der König am Haus seines ehemaligen Lebensretters an und fand es verlassen und leer. Ein Nachbar erzählte ihm, dass er gesehen habe, wie Jie mit seiner Mutter in den Wald hinein gegangen sei, doch der König war ratlos. Er hatte nicht genügend Leute dabei, um den ganzen Berg nach Jie abzuzuschen. Was nun also tun? Da schlug ein Soldat vor: "wie wäre es, wenn wir den Berg abbrennen? Wenn die beiden das Feuer sehen, werden sie schon von selbst rauskommen. Wir müssen dann nur hier unten warten, bis sie rausgerannt kommen." Was für eine gute Idee! Sofort wurde rund um den Berg Feuer gelegt.
Der Berg brannte lichterloh und der König wartete. Und wartete... und wartete.... bis schließlich alles abgebrannt war und kein Baum mehr auf dem Berg stand. Doch keine Spur von Jie Zhitui. Wo ist er bloß hin?! Der König stieg selber auf den nun schwarzen Berg. Und da - an einem noch rauchenden Baumstamm fand er die verkohlte Gestalten einer am Boden kauernden Frau fest umschlungen von einem Mann.

Der König war erschüttert. Den Mann, der ihm einst das Leben gerettet hatte, hatte er nun auf grausamste Weise umgebracht. Mit eigener Hand baute er an diesem Ort ein Grab und besuchte dieses jedes Jahr. Außerdem befahl er dem Volke, dass es an diesem Tag kein Feuer zum Kochen benutzen dürfe. Seither ist es Tradition, dass am Qingming Fest nur kalte Sachen gegessen werden dürfen.
Ob sich die Legende tatsächlich so abgespielt hat... wer weiß?! Dass es den König und seinen Freund aber tatsächlich gegeben hat, ist erwiesen.
Zeit für ein Mittagsschläfchen
Als ich letztes Jahr fürs Staatsexamen gelernt habe und jeden Tag von frühs bis spät in der Bibliothek war, konnte ich nicht anders, als nach dem Mittagessen ein kurzes Nickerchen zu machen. Kopf auf den Tisch und swupps, war ich im Land der Träume. Meiner Lernpartnerin war das immer ein Rätsel, wie ich in der Öffentlichkeit einfach mal so schlafen kann und tatsächlich hatte ich das Gefühl, dass ein Mittagsschläfchen in der Bibliothek von der breiten Masse eher belächelt wird als akzeptiert.
Nun kam ich nach Taiwan, ging nach dem Mittagessen in die Unibibliothek und fand des Rätsels Lösung. Die unausweichliche Müdigkeit nach einer guten Mahlzeit hängt offensichtlich mit meinen asiatischen Genen zusammen! In der angenehm kühlen Bibliothek sind ab etwa 13 Uhr alle Plätze besetzt - mit schlafenden Studenten. Die konfortablen Sofas sind natürlich besonders beliebt und wenn man dann noch einen Freund hat, den man als Kissen benutzen kann - einfach fantastisch!
Nun kam ich nach Taiwan, ging nach dem Mittagessen in die Unibibliothek und fand des Rätsels Lösung. Die unausweichliche Müdigkeit nach einer guten Mahlzeit hängt offensichtlich mit meinen asiatischen Genen zusammen! In der angenehm kühlen Bibliothek sind ab etwa 13 Uhr alle Plätze besetzt - mit schlafenden Studenten. Die konfortablen Sofas sind natürlich besonders beliebt und wenn man dann noch einen Freund hat, den man als Kissen benutzen kann - einfach fantastisch!
Diese Siestakultur fängt bei den Taiwanesen übrigens schon in der Grundschule an. An jeder taiwanesischen Schule gibt es von 12 bis 12.30 Uhr Mittagessen und von 12.30 bis 13 Uhr ist Mittagsschlafzeit. Das ist in den Schulregeln festgesetzt. Jeder taiwanesische Schüler hat mindestens bis zum Ende der Mittelschule ein persönliches Recht auf einen ungestörten Mittagsschlaf. D.h. jeder Schüler MUSS schlafen. Man darf weder ein Buch lesen, raus gehen und spazieren gehen oder Löcher in die Luft starren. In der höheren Schule wird diese Regelung in den meisten Fällen etwas entschäft, muss aber nicht sein.
Naja, ob das so toll ist den Mittagsschlaf zu erzwingen... doch eher zweifelhaft. Doch grundsätzlich kann ich doch nur sagen:
EIN HOCH AUF MEIN RECHT AUF EIN UNGESTÖRTES NICKERCHEN!!
Dienstag, 24. März 2009
Schnipp, schnapp - ab!
Langsam wirds hier in Taiwan richtig warm, daher ist es höchste Zeit für einen neuen Haarschnitt! Und warum holt man sich dann nicht gleich den Friseur nach Hause?! Dafür hat man doch schließlich Mitbewohner, die Friseure als Freunde haben ;-) So ließ ich meine Haarpracht im unserem Wohnzimmer abschneiden. Dieses super Celebrity-feeling bekommt man für günstige 400 NTD (etwa 8 Euro) - was doch echt nicht schlecht ist!

vorher



schnipp, schnapp!

nachher
Der Sommer kann kommen!!

vorher



schnipp, schnapp!

nachher
Der Sommer kann kommen!!
Montag, 23. März 2009
Long time no see....
Nach einer langen Schreibpause und einigen Anfragen, was denn nun mit meinem Blog los sei, endlich mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Nein ich war nicht krank, war auch nicht verreist (zumindest nicht die ganze Zeit). Ich gebe es ja zu - war einfach nur faul. Oder darf ich es etwas milder ausdrücken - bei mir ist auch endlich der Alltag eingekehrt!
Und ich entdecke gerade, dass ich heute doch tatsächlich mein 7 monatiges Jubiläum hier in Taiwan feiere! Wie die Zeit doch vergeht... Nur gut, dass ich meinen ursprünglichen Plan, nur 7 Monate in Taiwan zu verbringen auf ein ganzes Jahr abgeändert habe. Sonst wäre ich schon wieder in Deutschland um am 1. April mein Referendariat zu beginnen. Jetzt bleibt mir noch eine 5-monatige Schonfrist, die ich gut gebrauchen kann.
In den letzten zwei Monaten ist auch einiges passiert. So hab ich seit drei Wochen wieder neue Klassenkameraden, eine Freundin aus Würzburg hat mich für drei Wochen besucht, ich war auf Reisen, etc. Über die Einzelheiten werde ich demnächst in Ruhe berichten. Natürlich gibts auch wieder einige Fotos zu sehen.
Die größte Neuigkeit aber ist wohl, dass ich seit fast vier Wochen einen neuen Mitbewohner habe. Und zwar - meinen Vater. Ja ihr lest schon richtig. Da meine ursprüngliche Mitbewohnerin ein viermonatiges Stipendium zum Bergsteigen in Frankreich und Japan bekommen hat, hat mein Vater sich bereit erklärt, das Zimmer für diesen Zeitraum zu übernehmen. So gehen wir jeden Morgen zusammen in die Uni, um Chinesisch zu lernen.
Mein Vater hat sich auch schon ganz gut in der Uni eingelebt. Wenn ich mal vor meinem Vater in der Uni bin, dann fragen die Leut mich nicht mehr "hallo Ina, wie geht's?", sondern "hallo Ina, wo ist dein Papa?". Jaja, sehr populär mein Herr Papa. Dann gibt es immer wieder welche, die sich wundern, was für einen alten Freund ich doch habe... "sag mal, du weißt schon, dass das mein Papa ist.." "ach, das ist dein Vatern, ach soooo, ahhh".
Nun ja, im Großen und Ganzen ist es aber nicht viel anders, als wenn ich einen "ganz normalen" neuen Mitbewohner hätte. Eigentlich ists ganz witzig. Wann kommt es schließlich schon mal vor, dass Vater und Tocher miteinander dasselbe studieren? Aber irgendwie schon eine sehr außergewöhnliche Familie - die Helms...
Und ich entdecke gerade, dass ich heute doch tatsächlich mein 7 monatiges Jubiläum hier in Taiwan feiere! Wie die Zeit doch vergeht... Nur gut, dass ich meinen ursprünglichen Plan, nur 7 Monate in Taiwan zu verbringen auf ein ganzes Jahr abgeändert habe. Sonst wäre ich schon wieder in Deutschland um am 1. April mein Referendariat zu beginnen. Jetzt bleibt mir noch eine 5-monatige Schonfrist, die ich gut gebrauchen kann.
In den letzten zwei Monaten ist auch einiges passiert. So hab ich seit drei Wochen wieder neue Klassenkameraden, eine Freundin aus Würzburg hat mich für drei Wochen besucht, ich war auf Reisen, etc. Über die Einzelheiten werde ich demnächst in Ruhe berichten. Natürlich gibts auch wieder einige Fotos zu sehen.
Die größte Neuigkeit aber ist wohl, dass ich seit fast vier Wochen einen neuen Mitbewohner habe. Und zwar - meinen Vater. Ja ihr lest schon richtig. Da meine ursprüngliche Mitbewohnerin ein viermonatiges Stipendium zum Bergsteigen in Frankreich und Japan bekommen hat, hat mein Vater sich bereit erklärt, das Zimmer für diesen Zeitraum zu übernehmen. So gehen wir jeden Morgen zusammen in die Uni, um Chinesisch zu lernen.
Mein Vater hat sich auch schon ganz gut in der Uni eingelebt. Wenn ich mal vor meinem Vater in der Uni bin, dann fragen die Leut mich nicht mehr "hallo Ina, wie geht's?", sondern "hallo Ina, wo ist dein Papa?". Jaja, sehr populär mein Herr Papa. Dann gibt es immer wieder welche, die sich wundern, was für einen alten Freund ich doch habe... "sag mal, du weißt schon, dass das mein Papa ist.." "ach, das ist dein Vatern, ach soooo, ahhh".
Nun ja, im Großen und Ganzen ist es aber nicht viel anders, als wenn ich einen "ganz normalen" neuen Mitbewohner hätte. Eigentlich ists ganz witzig. Wann kommt es schließlich schon mal vor, dass Vater und Tocher miteinander dasselbe studieren? Aber irgendwie schon eine sehr außergewöhnliche Familie - die Helms...
Mittwoch, 4. Februar 2009
Zum Dahinschmelzen süß, oder einfach nur ohrenbetäubend...
Quietschig näselnde Stimme und äußerst kindliches Verhalten - das lässt Männerherzen dahinschmelzen. Zumindest in Taiwan.
Das Verhalten ist ja irgendwie noch auszuhalten aber bei der Stimme kann ich nur sagen: "eine Oktave tiefer bitte... bitte?!" Wenn kein männliches Wesen in der Nähe ist, können die Mädels nämlich auch "normal" reden. Doch solange die Männer drauf fliegen, hab ich wohl keine Chance mich durchzusetzen.
Wie könnt ihr euch nicht vorstellen?! Na dann hier eine kleine Kostprobe aus der Werbung:
Das Verhalten ist ja irgendwie noch auszuhalten aber bei der Stimme kann ich nur sagen: "eine Oktave tiefer bitte... bitte?!" Wenn kein männliches Wesen in der Nähe ist, können die Mädels nämlich auch "normal" reden. Doch solange die Männer drauf fliegen, hab ich wohl keine Chance mich durchzusetzen.
Wie könnt ihr euch nicht vorstellen?! Na dann hier eine kleine Kostprobe aus der Werbung:
http://www.youtube.com/watch?v=cdOgUdGUM0w
Nord-Ost Hot-Pot
Vor chinesisch Neujahr, nahm Jasmin uns Zimmergenossen mit zum Nord-Ost Hot-Pot 東北火鍋 essen. Ich konnte mir zunächst auch nichts drunter vorstellen, doch meinte Jasmin, es wäre richtig traditionell "Taiwanese Style" und in Taipei sei es der beste Hot-Pot Laden.
Als wir ankamen standen wir vor einer Art "Kazerne". Ein kleines einstöckiges Gebäude mit Wellblechdach, umzäunt mit Stacheldrahtzaun. Jasmin erzählte mir, dass es sich hier früher um eine Firmenkantine handelte. Das soll der berümteste Hot-Pot Laden in ganz Taipei sein?! Das findet doch kein Mensch!!



Stimmt nicht ganz. Das findet nur kein Ausländer. Wieder mal einer dieser "geheimen Orte" in Taipei. Und brechend voll!! Obwohl wir reserviert hatten mussten wir etwa eine viertel Stunde anstehen. Und das unter der Woche. An Wochenenden muss man angeblich stundenlang Schlange stehen, wenn man nicht reserviert hat.
Nun gut, da saßen wir nun in dieser äußerst dreckigen "Lagerhalle". Und um uns herum dampften die Kessel. Als aller erstes sich am Büffet mit Fleisch (es gab etwa 5-6 verschiedene Fleischsorten) und Gemüse eindecken und an der Saucenbar seine eigene Sauce zusammenmischen.

Für etwa 8 Euro durfte man sich am Buffet so oft bedienen, wie man will.

(Dazu gabs diese 蔥油餅 Congyoubing. Das sind ölige Pfannkuchen mit Frühlingszwiebeln und eine taiwanesische Spezialität, die man überall auf der Straße bekommen kann.)
Zurück am Tisch kam auch schon unser Hot-Pot. Uiii...
.

Ganz unten seht ihr die Kohle glühen. Darauf ein Topf mit heißer Brühe. In der Mitte ein Kamin mit Deckel. Je nachdem ob man den Deckel auf oder zu macht, kann man die Hitze der Brühe regulieren.
Freude!
Also auf geht's! Alle Zutaten einfach in die Brühe rein und nach kurzem Kochen anfangen zu essen!



(unsere Bedienung, der uns kompetent durch den Abend begleitete)
Das besondere an diesem Hot Pot ist nicht nur die äußere Form (die meisten Hot-Pots in Taiwan haben keinen Kamin), sondern dass man in die Brühe eine Art Sauerkraut hinzufügt. Dadurch erhält alles eine etwas säuerliche Geschmacksrichtung. Ich fands erfrischend und richtig lecker!

Wie man sieht, hat's uns sehr gut geschmeckt. ;-)

Noch ein gemeinsames Abschlussfoto: Peace~ and a happy new year!!
Als wir ankamen standen wir vor einer Art "Kazerne". Ein kleines einstöckiges Gebäude mit Wellblechdach, umzäunt mit Stacheldrahtzaun. Jasmin erzählte mir, dass es sich hier früher um eine Firmenkantine handelte. Das soll der berümteste Hot-Pot Laden in ganz Taipei sein?! Das findet doch kein Mensch!!
Stimmt nicht ganz. Das findet nur kein Ausländer. Wieder mal einer dieser "geheimen Orte" in Taipei. Und brechend voll!! Obwohl wir reserviert hatten mussten wir etwa eine viertel Stunde anstehen. Und das unter der Woche. An Wochenenden muss man angeblich stundenlang Schlange stehen, wenn man nicht reserviert hat.
Nun gut, da saßen wir nun in dieser äußerst dreckigen "Lagerhalle". Und um uns herum dampften die Kessel. Als aller erstes sich am Büffet mit Fleisch (es gab etwa 5-6 verschiedene Fleischsorten) und Gemüse eindecken und an der Saucenbar seine eigene Sauce zusammenmischen.
Für etwa 8 Euro durfte man sich am Buffet so oft bedienen, wie man will.
(Dazu gabs diese 蔥油餅 Congyoubing. Das sind ölige Pfannkuchen mit Frühlingszwiebeln und eine taiwanesische Spezialität, die man überall auf der Straße bekommen kann.)
Zurück am Tisch kam auch schon unser Hot-Pot. Uiii...
.
Ganz unten seht ihr die Kohle glühen. Darauf ein Topf mit heißer Brühe. In der Mitte ein Kamin mit Deckel. Je nachdem ob man den Deckel auf oder zu macht, kann man die Hitze der Brühe regulieren.
Also auf geht's! Alle Zutaten einfach in die Brühe rein und nach kurzem Kochen anfangen zu essen!
(unsere Bedienung, der uns kompetent durch den Abend begleitete)
Das besondere an diesem Hot Pot ist nicht nur die äußere Form (die meisten Hot-Pots in Taiwan haben keinen Kamin), sondern dass man in die Brühe eine Art Sauerkraut hinzufügt. Dadurch erhält alles eine etwas säuerliche Geschmacksrichtung. Ich fands erfrischend und richtig lecker!
Wie man sieht, hat's uns sehr gut geschmeckt. ;-)
Noch ein gemeinsames Abschlussfoto: Peace~ and a happy new year!!
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